Was ist Padeltennis
eigentlich?
Padel ist eine der am schnellsten wachsenden Sportarten der Welt und verbindet Elemente aus Squash und Tennis.
Das Besondere: Die Wände gehören mit zum Spiel. Dadurch entstehen lange, spannende Ballwechsel, die Padel leicht erlernbar und gleichzeitig abwechslungsreich machen - egal, ob Anfänger oder erfahrene Schlägersportler

Wie wird Padel gespielt?
Padel wird in der Regel im Doppel (2 gegen 2) oder im Einzel (1 gegen 1) gespielt. Das Spielfeld ist kleiner als ein Tennisplatz und wird von Glas- und Gitterwänden umgeben. Die Glaswände gehören zum Spiel und dürfen nach bestimmten Regeln genutzt werden.
Wie funktioniert der Aufschlag?
Der Aufschlag wird immer von unten ausgeführt.
Dabei gilt:
- Der Ball muss zunächst einmal auf dem Boden aufspringen.
- Der Treffpunkt des Balls muss unter Hüfthöhe liegen.
- Der Aufschlag erfolgt diagonal in das gegenüberliegende Aufschlagfeld.
- Der Ball muss zuerst im Aufschlagfeld aufspringen.
- Danach darf er die Glaswand berühren.
- Berührt der Ball nach dem Bodenkontakt zuerst das Gitter, ist der Aufschlag ungültig.
Jeder Spieler hat zwei Aufschlagversuche.


Wie wird gezählt?
Die Punkte werden wie beim Tennis gezählt:
0 - 15 - 30 - 40 - Spiel
Steht es 40:40 (Einstand), wird der nächste Punkt zum "Golden Point". Das Team, das diesen Punkt gewinnt, gewinnt das Spiel. Es gibt also keinen weiteren Einstand oder Vorteil.
Ein Satz wird normalerweise bis 6 Spiele gespielt. Zum Satzgewinn sind mindestens zwei Spiele Vorsprung erforderlich. Bei einem Spielstand von 6:6 wird häufig ein Tie-Break gespielt. Dieser wird bis 7 gespielt, mit 2 Punkten Abstand.
Wann ist der Ball im Aus ?
Ein Ball gilt als aus, wenn:
- er direkt außerhalb des Spielfeldes landet,
- er zweimal auf dem Boden aufspringt,
- er zuerst eine Wand oder das Gitter trifft,
- er nicht regelgerecht über das Netz gespielt wird.


